

Sie sind hier:
Unser aktuelles Projekt in Bolivien
Die Berufsschule Sayarinapaj (auf quechua: „lasst uns gemeinsam aufstehen“) in Bella Vista bei Cochabamba, Bolivien
Für die Ausbildung als Industrieelektroniker werden bessere Geräte und Lehrmittel im Wert von 6780 € benötigt. Im Vergleich zu anderen Schulen in Bolivien bietet diese Schule durch ihre sehr gute Bildung eine sichere Zukunft für ihre Schüler. Die Auszubildenden lernen dort Grundlagen der Elektrotechnik und Telekommunikation. Durch Experimente und Praktika können sie ihre Kenntnisse über die Physik erweitern. Pro Jahr können 40 Schüler eine technische Ausbildung auf mittlerem und fortgeschrittenem Niveau erhalten.
Das Ziel des Projekts ist es eine Elektrowerkstatt für den Beruf Industrieelektroniker einzurichten. Die Auszubildenden erwerben Berufserfahrung in den Elektrowerkstätten und lernen mit den Geräten umzugehen. Finanziert wurde das Elektroniklabor durch die Einnahmen aus dem Frühjahrsbasar, aus dem Eisverkauf am Schulhofhock sowie aus dem Verkauf von Fair Trade Produkten. Das Labor wird den Namen „Albert Schweitzer“ erhalten und die Finanzierung ist nun fast abgeschlossen, sodass wir uns 2011 einem neuen Projekt widmen können. Wir haben E-Mail-Kontakt zu den Jugendlichen in Bella Vista und werden diese Verbindung durch unsere ehemalige Schülerin und Mitglied des AK Eine Welt, Katharina Maier (Abi 2010), noch intensivieren, denn sie absolviert zurzeit ihr FSJ bei der Fundación Cristo Vive in Santiago de Chile und wird im Februar 2011 die Berufsschule in Bella Vista besuchen und bei der Einweihung des Elektroniklabors unsere Schule vertreten. Sie wird uns dann auch über unser neues Projekt berichten und die Kontakte noch vertiefen.
Stand: November 2010
Einweihung des Elektroniklabors Albert-Schweitzer in Bella Vista, Bolivien
Am 9. Februar 2011 wurde unser Projekt - der Aufbau eines Elektroniklabors Albert Schweitzer -
in der von uns seit Jahren unterstützten Berufs-schule Sayarinapaj der Fundación Cristo Vive in Bella Vista, Bolivien feierlich eingeweiht.
Katharina Maier, unsere ehemalige Schülerin (Abi 2010) war als Vertreterin des ASG bei der Feier dabei und hat symbolisch den Scheck mit 6500 Euro überreicht. Dieses Geld wurde durch die Aktivitäten des AK Eine Welt und der Schüler des AS-Schulzentrums beim letzten Frühjahrsbasar gesammelt.
Eindrücke von der Einweihung die uns Katharina in einem Brief geschrieben hat:
„Es war unglaublich, wie ich dort empfangen wurde mit soviel Dankbarkeit und Liebe!“
„Es [das Elektroniklabor] war beeindruckend schön hergerichtet und eine große Tafel mit Bildern von den Aktionen des AK stand inmitten des Raumes, damit sich alle diese anschauen konnten.“
„Es war auf jeden Fall eine tolle Erfahrung für mich und es war toll die Resultate unserer Arbeit life sehen zu können.“
Stand: Juni 2011
Impressionen einer konsumkritischen Stadtführung





Der AK Eine Welt - Die etwas andere AG am AS-Schulzentrum
Jeden Dienstag in der Mittagspause treffen sich (zurzeit) 28 Schülerinnen und Schüler aus allen Klassenstufen des Schulzentrums zusammen mit Frau Kristinus und Frau Benitz. Gemeinsam planen wir verschiedene Veranstalt-ungen, wie zum Beispiel den Weihnachtsbasar bzw. Frühjahrsbasar 2010 am Albert-Schweitzer-Schulzentrum oder den Verkauf von Produkten des Fairen Handels auf dem Gundelfinger Weihnachtsmarkt, auf Elternabenden und Elternsprechtagen, sowie auf dem Schulhofhock am Schuljahresende. Mit dem eingenommenen Geld unter-stützen wir Projekte in Lateinamerika, eine weitere Möglichkeit für viele unserer Schülerinnen und Schüler die spanische Sprache im direkten Kontakt zu üben. Zurzeit helfen wir der Berufsschule Sayarinapaj der Fundación Cristo Vive in Bella Vista bei Cochabamba in Bolivien (siehe unten).
Wir informieren regelmäßig die Schulgemeinde über das laufende Projekt und organisieren Informationsveran-staltungen für Schüler und Eltern, wie z.B. der Besuch von Schwester Karoline Mayer, Gründerin
und Leiterin der Fundación Cristo Vive in Chile,Bolivien und Peru.
Unser AK versteht sich als ein Arbeitskreis interessierter Menschen an sozialem Engagement. Deshalb unterstützen wir durch Infoveranstaltungen und Beratung auch Abiturientinnen und Abiturienten bei ihrem Vorhaben ein Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) in Deutschland und vor allem im Ausland zu absolvieren und laden sie nach ihrem FSJ ein, einen Bildervortrag über ihre Erfahrungen an der Schule zu halten.
Chronik des AK Eine Welt
© Ingrid Kristinus
